Schweizerische Fachdirektorenkonferenzen

Die Schweizerischen Fachdirektorenkonferenzen beschäftigen sich mit spezifischen Politikbereichen. Sie setzen sich zusammen aus den für diese Politikbereiche zuständigen Departementsvorsteherinnen und Departementsvorsteher aller Kantone.

Der Zweck der Fachdirektorenkonferenzen ist der Informations- und Erfahrungsaustausch, die Ausarbeitung von Lösungen für bereichsspezifische Fragen, die Interessenabstimmung zwischen den Kantonen, die Interessenvertretung gegenüber dem Bund sowie das gemeinsame Vorgehen in ausgewählten Politikbereichen.

Die Fachdirektorenkonferenzen weisen einen unterschiedlichen Organisationsgrad auf und sind unterschiedlich stark ausgebaut. Ein hoher Bedarf an Absprachen besteht in Politikbereichen, in denen die Zuständigkeit bei den Kantonen liegt, zum Beispiel im Bereich der Volksschulbildung. Entsprechend umfangreich ist deshalb die Organisation der Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, EDK. Die meisten Fachdirektoren-konferenzen arbeiten mit Subkommissionen, Arbeitsgruppen, Fachkonferenzen oder haben im Umfeld ihrer Tätigkeiten Fachstellen gebildet. Insgesamt beschäftigen sie über 100 Mitarbeitende (Vollstellen) und rechnen total mit Aufwänden von rund 33 Millionen Franken.